Dieses Buch ist die Basis für das Gärtnern nach dem 3-Zonen-Prinzip: wenn man einmal in Welt dieses Buches eintaucht, kann man nicht mehr aufhören zu lesen und sieht die (Garten-)Welt auf einmal mit ganz anderen Augen. So viele Dinge werden plötzlich klar, man beginnt zu verstehen und man verspürt den unbändigen Drang, sofort hinauszugehen in den Garten und etwas zu ändern. Und wenn es Winter ist, oder dunkel, wenn man beginnt, dieses Buch zu lesen, dann schließt man die Augen und geht in Gedanken die Gartenecken durch und überlegt schon, was man anders machen könnte, welche Pflanze man neu setzen wird, welche man eventuell entfernen wird, weil man erkannt hat, dass sie keinen Nutzen hat und nur Platz wegnimmt, Platz, den sie für eine nützlichere Pflanze freimachen kann.

Ich habe ein Exemplar der Städtischen Bücherei Deutsch-Wagram zur Verfügung gestellt. Dort könnt ihr es ausborgen und drin schmökern.

Ich hoffe, dass ihr das gleiche Lese-Erlebnis haben werdet wie ich!

Alles Liebe!

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Das ist Markus Gastl, der Autor des Buches, der uns inspiriert hat, unsere Gärten umzugestalten. Es ist so eindringlich und überzeugend, was und wie er schreibt – es geht einfach nicht spurlos an einem vorüber. Wir konnten nicht anders, wir haben sofort losgelegt.
Auf diesem Foto einer Buchseite (mit Erlaubnis) könnt ihr erkennen, wieviele Tiere von einheimischen Pflanzen profitieren. Schaut euch nur die Salweide an: 213 Insekten leben von ihr! Unglaublich, nicht wahr?
Und hier geht es weiter: 35 Säugetierarten profitieren von einem Wildapfelbäumchen, 33 von der Haselnuss, 31 von der Eberesche. Wer bringt es da noch fertig und setzt neu Thujen oder Kirschlorbeer?
Hier findet man Erklärungen zum Leben und den erforderlichen Lebensbedingungen von Schmetterlingen.
Lauchblüten sind immer heiß begehrt. Es gibt Empfehlungen, welche am nützlichsten sind.
Besonders wichtig sind Krokusse im Garten, sie sind die erste Futterquelle für die früh ausfliegenden Insekten, zum Beispiel für die jungen Hummelköniginnen, die nach der Winterruhe dringend Futter brauchen.